Verkehrsstrafrecht

Zu den Verkehrsstraftaten gehören folgende Delikte:

-§ 316 StGB Trunkenheit im Verkehr
-§ 315 b StGB Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr
-§ 315 c StGB Straßenverkehrsgefährdung
-§ 316a StGB räuberischer Angriff auf Kraftfahrer
-§ 142 StGB Verkehrsunfallflucht
-§ 222 StGB Fahrlässige Tötung
-§ 229 StGB Fahrlässige Körperverletzung
-§ 240 StGB Nötigung im Straßenverkehr
-§ 21 StVG Fahren ohne Fahrerlaubnis
-§ 6 PflVG Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz
-§ 185 StGB Beleidigung im Straßenverkehr

Im Zusammenhang mit einem Verkehrsdelikt kann es zur vorläufigen Entziehung des Führerscheins kommen. Teilweise wird die Fahrerlaubnis noch vor Ort von der Polizei mitgenommen.


Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang dann folgende Verhaltenstipps:

1. Keine Panik: Ruhe bewahren!

2. Strafverteidiger/Strafverteidigerin kontaktieren!

3. Keine Aussage ohne anwaltlichen Beistand!

Sie haben das Recht zu schweigen! Machen Sie unbedingt von diesem Recht Gebrauch! Auch eine übereilte Erklärung vor Ort führt nicht zur Rückgabe des Führerscheins, aber eine solche Aussage schadet möglicherweise im späteren Verfahren und schränkt Ihre Verteidigungsmöglichkeiten ein!

Sie sind nur zur Angabe Ihrer Personalien (nicht mehr als das, was im Personalausweis steht) verpflichtet! Bitte geben Sie deshalb auch keine weiteren Erklärungen ohne Rücksprache mit dem Verteidiger/der Verteidigerin ab! 

Sie haben jederzeit das Recht, sich anwaltlicher Hilfe zu bedienen! Kontaktieren Sie umgehend den Beistand Ihres Vertrauens.

Verzichten Sie nicht auf die Anwesenheit von Zeugen, und unterschreiben Sie nicht, dass Sie freiwillig den Führerschein übergeben. Hierzu sind Sie nicht verpflichtet.

Die Staatsanwaltschaft kann aber auch nachträglich beim zuständigen Amtsgericht beantragen, dass die vorläufige Entziehung der Fahrerlaubnis angeordnet wird. Auch in diesem Fall ist es ratsam, sich direkt anwaltliche Hilfe zu suchen.

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