Betäubungsmittelstrafrecht

Das Betäubungsmittelgesetz (BtmG) stellt alle erdenklichen Verhaltensweisen im Umgang mit erlaubnispflichtigen Substanzen unter Strafe, so z.B.

-Handeltreiben
-Einfuhr, Durchfuhr, Ausfuhr
-Veräußerung, Abgabe und sonstig In-Verkehr-bringen
-Herstellung und Anbau
-Erwerb oder sich-verschaffen in sonstiger Weise
-Öffentliche Aufforderung zum Konsum oder Werbung für illegale Substanzen
-Besitz

Je nach Besonderheit des Falles muss man mit einer empfindlichen Strafe rechnen. Straferhöhend wirkt sich aus

-Bandenhandel
-Handel mit Waffen
-Überschreitung einer geringen Menge
-Gewerbsmäßigkeit
-Gesundheitsgefährdung oder Verursachung des Todes eines Menschen
-Abgabe an Jugendliche

Auswirkungen auf die Strafhöhe hat außerdem die Frage, ob es sich um einen Versuch oder ein vollendetes Delikt handelt, ob eine Überwachung der Tat durch staatliche Organe stattgefunden hat oder ob man als Täter oder nur als Teilnehmer (z.B. als Kurier) gehandelt hat.

Besonderheiten des Betäubungsmittelstrafrechts sind außerdem die sog. Kronzeugenregelung (§ 31 BtmG) und die Möglichkeit der Zurückstellung der Strafe (§ 35 BtmG).

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