Berufsunfähigkeitsversicherung

Wer nicht mehr arbeiten kann sieht seine Existenz in akuter Gefahr: Kredite können nicht bedient, laufende Kosten nicht gedeckt und der Lebensstandard nicht gehalten werden. Glücklich wähnt sich, wer für diesen Fall eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen hat. Umso grausamer, wenn die Versicherung plötzlich nicht zahlt:

Das Vorgehen der Versicherer ist stets gleich:

Auf die Meldung der Berufsunfähigkeit werden sämtliche Arztberichte eingeholt, auch von Ärzten, die nichts mit der akuten Erkrankung zu tun haben. Beispiel: Es wird der Versicherung Berufsunfähigkeit wegen Psyche gemeldet. Eingeholt werden dann unter anderem die Befunde des Orthopäden. Wenn dieser Sie zwei Jahre vor Vertragsschluss einmalig wegen Rückenschmerzen behandelt hat, und Sie nicht daran gedacht haben dies vorher anzugeben, erfolgt eine Ablehnung wegen vorvertraglicher Anzeigenpflichtverletzung. Oder der Vertrag wird wegen arglistiger Täuschung angefochten. Dann wurden jahrelang Beiträge für eine Versicherung gezahlt, die am Ende nicht leistet.

Oder man verweist Sie kurzer Hand auf einen anderen Beruf. Besonders Selbstständigen wird erklärt, der Betrieb könne so umorganisiert werden, dass die Berufsunfähigkeit entfällt.

So einfach wie der Versicherer es darstellt ist es regelmäßig nicht; aber er weiß auch, dass vielen Menschen in dieser Situation die Kraft zum Kämpfen fehlt. Führen Sie diesen Kampf nicht allein – lassen Sie sich vom Fachmann helfen.

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